Fabrizio P. Calderaro

Mein Name ist Fabrizio Piero Calderaro und ich ernähre mich bereits seit März 2016 ketogen. Ich bin auf diese Ernährungsform gestoßen, weil ich mir zu einem bestimmten Zeitpunkt grundlegende Gedanken über die Zusammensetzung meiner täglichen Ernährung gemacht habe und ich mich intensiv mit dem Thema „Ernährung & Gesundheit“ beschäftige, seit ich in der Alten- und Gesundheitspflege tätig bin. Ich wurde im November 1977 in Saarbrücken geboren und beruflich war ich bis 2013 im Einzelhandel unterwegs. Aus meiner persönlichen Überzeugung heraus wechselte ich zur Altenpflege, denn zu einem bestimmten Zeitpunkt beschlich mich der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun und anderen Menschen eine „Stütze“ zu sein. Im Oktober 2015 wechselte ich dann in die Gesundheits- und Krankenpflege und zum aktuellen Zeitpunkt besuche ich ein saarländisches Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe.

Was mich dazu brachte, dieses Buch zu schreiben… Fabrizio Piero Calderaro 2

Die Idee zu meinem „Handbuch der ketogenen Ernährung“ entstand im Grunde aus meinem eigenen Wissensdurst heraus. Ich erinnere mich nur zu gut daran, wie sehr ich mich darüber ärgerte, dass es in deutscher Sprache kein einziges Werk gab, dass all meine Fragen zur Thematik zufriedenstellend beantwortete. Ich ärgerte mich darüber, dass ich im Netz auf allerlei Halbwahrheiten stieß und noch mehr ärgerte mich die Tatsache, dass ich mir zig Bücher beschaffen musste, um an all jene Informationen zu kommen, die in den nächsten Monaten für mich von Bedeutung sein würden. So entstand in mir die Idee, eine Art „Kompendium“ zusammenzustellen und all jenes Wissen in einem einzigen Werk zu bündeln, dass für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung aller eventuell auftretenden Schwierigkeiten, notwendig sein könnte. Doch das war noch nicht alles, denn bereits zu Beginn meiner Recherchen wurde mir relativ rasch bewusst, wie sehr sich unsere Ernährung tatsächlich auf die Gesundheit auswirkt. Damit meine ich nicht konventionelles Wissen wie etwa, dass sich Fastfood negativ auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirkt, fett, depressiv und unattraktiv macht. Nein, mir wurde bewusst, dass wir selbst bei vermeintlich „gesunder Ernährung“ einen großen Einfluss auf unser persönliches Wohlergehen nehmen und uns viele Dinge überhaupt nicht bewusst sind, uns jedoch am Ende darüber beschweren, dass wir eine arterielle Hypertonie oder eine Insulinresistenz entwickelt haben. Vielen Menschen ist einfach nicht bewusst, dass der arterielle Blutdruck unter anderem maßgeblich von der vorhandenen Kohlenhydrat-Last abhängig ist. Ein Umstand, den ich in keinem einzigen Lehrbuch finden kann, dass mir zum aktuellen Zeitpunkt vorliegt. Der arterielle Blutdruck ist deshalb von enormer Bedeutung, da dieser bei einer entsprechenden dauerhaften Entgleisung den Weg zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen ebnet und ganz bestimmte Erkrankungen mit fatalen Folgen erst möglich macht. Nur zu gut weiß ich, wie viele Menschen tagtäglich in den zentralen Patientenaufnahmen unserer Krankenhäuser landen… Aber damit noch lange nicht genug, haben wir doch laut der Deutschen Gesellschaft für Hypertonie & Prävention (Hochdruckliga e.V.) zum aktuellen Zeitpunkt bereits mehrere hunderttausend Kinder in Deutschland an einer arteriellen Hypertonie leiden. An dieser Stelle wird einem ganz deutlich bewusst, in welche Richtung die Reise geht. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die bereits seit Jahren geltenden Empfehlungen (unter anderem auch der DGE) zu einem enormen Problem für unser Gesundheitssystem geworden sind. Ich bin davon überzeugt, dass eben diese Empfehlungen das Hauptproblem für Übergewicht, Adipositas, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus und andere Stoffwechsel-Erkrankungen sind. Wir unterliegen dem Irrglauben, dass Fette gemieden werden müssen und unsere Ernährung überwiegend aus Kohlenhydraten zusammengesetzt sein muss. Seit Jahren werden Fette verteufelt und die Tatsache, dass es sich bei gesunden Fetten um wertvolle Energielieferanten handelt und im Rahmen unserer täglichen Ernährung mehr im Vordergrund stehen müssten, wird einfach außer Acht gelassen und ignoriert.

E-Book Cover Handbuch der ketogenen Ernährung von FP CalderaroWas ich mir mit diesem Buch wünsche…

In erster Linie möchte ich mit meinem „Handbuch der ketogenen Ernährung“ auf einen gravierenden Missstand unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Ich möchte die Menschen dafür sensibilisieren, viel mehr auf sich und ihre Gesundheit zu achten. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass immer mehr Menschen aufgrund unserer fatalen Ernährungsweise krank werden, unsere Kinder immer dicker werden und es mittlerweile so viele Diabetiker in Deutschland, dass die Kosten für Folgeerkrankungen in Zukunft unser Gesundheitssystem enorm belasten werden. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass Zucker unserem Körper schadet, ich möchte die Menschen zur Achtsamkeit aufrufen und ihnen klarmachen, dass Lebensmittel durchaus ohne Zucker auskommen und ebenso unser Organismus, auf eine derartig perverse „exogene Zuckerzufuhr“ absolut nicht angewiesen ist – ganz im Gegenteil, wir werden immer kränker, immer empfindlicher und fragen uns tatsächlich dann auch noch, wie es überhaupt erst so weit kommen konnte. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass die arterielle Hypertonie ein großes Problem für unseren Organismus und anderer, fatale Erkrankungen in der Folge erst möglich macht. Ich möchte unsere Gesellschaft wachrütteln und darauf aufmerksam machen, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt viel zu viele Kinder in Deutschland an einer arteriellen Hypertonie leiden und im schlimmsten Falle dazu noch einen Diabetes mellitus entwickelt haben. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass die Ketose als ein absolut physiologischer Vorgang verstanden werden muss und nicht mit der sogenannten Ketoazidose verglichen werden darf. Ich möchte mit dem Mythos aufräumen, dass sich die ketogene Ernährungsweise negativ auf unseren Organismus auswirkt und dauerhaft nicht praktiziert werden darf, da sie zwingend zu Hypovitaminosen und Malnutrition führt (also einer Mangelernährung). Ich möchte mit meinem Handbuch genau das Gegenteil beweisen und mit dem Mythos aufräumen, das gesunde Fette schädlich sind und in der Küche sparsam eingesetzt werden müssen. Bevor ich selbst Angehöriger eines Pflegeberufes wurde war mir nicht wirklich klar, was es bedeutet, an Diabetes mellitus zu erkranken. Damals dachte ich einfach, es handle sich dabei um eine Stoffwechselerkrankung die sich ganz einfach entweder mit Insulin oder eben oralen Antidiabetiker behandeln ließe. Ich sollte eines Besseren belehrt werden, denn heute weiß ich sehr wohl, was es bedeutet, an Diabetes mellitus zu erkranken. Der Diabetes mellitus (unabhängig von seinem Typ) ist ein schwerwiegendes Krankheitsbild und nur allzu oft sind die Folgen für die Betroffenen gravierend und niederschmetternd. Die ketogene Ernährung kann im Rahmen eines Diabetes mellitus Typ 2 wertvolle Dienste leisten und sie kann sogar dafür sorgen, dass sich das Krankheitsbild vollständig zurückbildet. Als Angehöriger eines Pflegeberufes bin auch ich an den sogenannten „ICN-Ethikkodex für Pflegende“ gebunden und ich sehe es als meine absolute Mission, Gesundheit zu fördern, wiederherzustellen, Krankheit zu verhüten und Leiden zu lindern. Pflegekraft ist man eben nicht nur täglich 7,5 h im Einsatz an einer Klinik, sondern an 365 Tagen im Jahr und 24 h täglich.

Das Buch erscheint im Oktober 2017 im Franzius Verlag

Lassen Sie sich informieren, wann es soweit ist…

ISBN 978-3960500711

© Franzius Verlag GmbH

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